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Teller, Schalen, Gläser

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Geschirr

Nachdem der Einkauf bei Ikea neulich auch Geschirr enthielt, habe ich meinen Schrank umgeräumt. Erst beim zweiten Versuch habe ich begriffen, dass es für mich günstig ist, die großen Teller nach oben und die Gläser weiter unten einzusortieren, damit ich tatsächlich jederzeit alle Gläser erreichen kann. Die Porzellanschalen sind meine liebsten Neuerwerbungen.

Suboptimales Ergebnis

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Vor ein paar Wochen hatte ich mich um eine Stelle beworben und mich in zwei Gesprächen mit dem potentiellen Arbeitgeber gut präsentiert. Leider hat es mit der Stelle dann doch nicht geklappt. Meine Enttäuschung hält sich in Grenzen, es war den Versuch wert und ich bin mit meiner Leistung zufrieden.

Großeinkauf

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Ohne Auto und ohne nenneswerte Bizeps ist mancher Einkauf eine echte Herausfoderung. Wie gut, wenn man da einen netten Nachbarn hat, der einem noch ein paar Gefallen schuldet.

Mir war schon klar, dass Männer sich eher ungern im Möbelhaus aufhalten, deswegen hatte ich dem Laden schon Anfang der Woche einen Besuch abgestattet und war mit einer ordentlichen Einkaufsliste zurückgekommen, sodass wir heute nur noch alles einsammeln und transportieren mussten. Auch das war für den Nachbarn offensichtlich eine kleine Geduldsprobe. Beeindruckend fand ich, wie lässig er so einem Möbelfaltkarton unter den Arm klemmte und in meine Wohnung trug. Allein kann ich das Ding nicht mal anheben.

Nachdem alle meine Beutestücke sicher angekommen sind, kann ich mich jetzt ans Auspacken, Zusammenbauen und Verpackungen Wegschaffen machen…

Abwarten

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Nein, ich habe den Post letzte Woche nicht vergessen. Ich habe in den vergangenen beiden Wochen Aufgaben erledigt und bin mit den Ergebnissen ganz zufrieden. Aber andere haben dazu auch eine Meinung, nur haben sie mir die noch nicht gesagt und so lange ich nicht weiß, was sie denken, verrate ich auch nicht, worum es ging. Danach schon.

Aufrüsten im Papierkrieg

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Dieser Sieg begann mit einer Niederlage. Das Innere meines alten Mutifunktionsdruckers hatte sich in eine Tintentropfsteinhöhle verwandelt. Reparatur nicht mehr sinnvoll, weil die Spezialschrauben nur vom Kundendienst geöffnet werden können.

Noch während der Zorn über diesen Konsumzwangschwachsinn langsam verrauchte, habe ich mich nach einem Nachfolgemodell umgesehen. Zuerst hatte es mir ein netter, kleiner, preiswerter Drucker angetan, aber in einschlägigen Linuxforum las ich dann, dass Drucker dieser Marke Linux nur schlecht unterstützen und fand etliche Problemdiskussionen. Nein, das wollte ich mir nicht zumuten. Ich probier computertechnisch ja gern mal was Neues, aber ich brauche einen funktionierenden Drucker.

Also habe ich nach Alternativen gesucht und fand einen Bürodrucker mit allen Schikanen in kompakter Bauweise. Doppelseitiges, automatisches Kopieren, Scannen und Drucken und Steuerung über das WLan möglich.

Zwei Tage später stand das gute Stück hier zur Installation. Ich hatte bei all den technischen Finessen nicht geglaubt, dass das in einigen Minuten erledigt sein soll. War es dann auch nicht. Da die Installation etwa der Zubereitung eines Gerichts mit neuem Rezept ähnelte, hatte ich meinen Spaß dabei, obwohl ich mehr Anleitungen lesen musste, als ich erwartet hatte.

Mit Begeisterung hab ich doppelseitiges Kopieren beobachtet. Doppeltes Papier ziehen, umdrehen und schieben. Das hat was von Hexerei.

Automatisches Scannen ist eine feine Sache. Damit kann ich etliche Papierstapel auf meinem Computer statt in meinem Regal archivieren. Ich schätze, dass es insgesamt mehrere Aktenordner sein werden, die ich leeren kann. Und wenn ich schon dabei bin, kann natürlich auch alles ganz überflüssig Gewordene verschwinden.

Da der Drucker am anderen Ende des Raums steht, hab ich auch mehr Platz auf dem Schreibtisch. Ich find’s klasse!

Die Tür hing schief

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Nachdem ich einige Male die Weingläser, die ich aus meinem Schrank genommen habe, erst abwaschen musste, bevor ich daraus trinken konnte, habe ich beschlossen, dass ich die Küche komplett putze. In den Schränken, auf den Schränken, Gardinen waschen, tote Fliegen aus der Lampe spülen und so.

Auch wenn ich in diesem Jahr ungewöhnlich wenig Wein getrunken habe, weil das mit Medikamenten nun mal nicht zusammen passt, hat es mich geärgert, dass es in den Schrank staubt. Das lag daran, dass ich meistens die Türen auf ließ. Was nun wiederum daran lag, dass die Türen nicht gut schlossen. Der Grund dafür war, dass ich sie nach meinem Umzug mit letzten Kräften montiert und die Scharniere nur halbwegs passend eingestellt hatte und danach nix mehr vom Möbelschrauben wissen wollte.

Also habe ich die Türen jetzt gerade gerückt. Hab ich schon mal erzählt, dass ich Anleitungsvideos von Youtube toll finde? Nach einigen Fehlversuchen, die Türen gerade zu rücken, die mich fürchten ließen, es könnte wie in Loriot’s Bildersketch enden, habe ich so ein Anleitungsvideo angeschaut und irgendwann klappte es dann auch mit meinen Küchenschranktüren. Nein, die hängen jetzt nicht alle perfekt gerade. Ich wohne in einem Altbau und die Scharniere sind nur von mäßiger Qualität. Aber die Schränke bekommt man jetzt bequem zu.

Die Küche hab ich auch nicht innerhalb der letzten Woche geputzt, ein wenig umgeräumt und repariert. Das habe ich, mit einem mp3 Player in der Hosentasche über eine Zeitraum von mehreren Wochen erledigt und dabei Hörbücher gehört.

Meine Neuentdeckung dabei war: Schwarzer Schmetterling von Bernard Minier. Ein cleverer Thriller.

Vollen Durchblick

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Durchblick

habe ich inzwischen wieder. Mit meiner ersten Gleitsichtbrille.

Ich werde alt… Jung sterben ist natürlich keine Alternative…

Immerhin kann ich mich damit trösten, dass ich mit Brille hervorragend sehen kann und mir die Umstellung auf die neue Brille leicht fällt. Das Lesen ist noch ein bisschen seltsam, weil ich dabei ganz ungewohnt durch die untere Hälfte den Brillenglases gucken muss. Nach zwei Tagen erwarte ich auch noch keine Gewöhnung.

Viel unsicherer war ich in modischen Fragen. Ich hatte vorher noch nie eine Brille mit eckigen Gläsern. Aber nachdem alle, denen ich in den letzten zwei Tagen begegnet bin, sie für gut befunden haben und mir die Fotos, die ich heute von mir gemacht habe, auch gefallen, hab ich mich damit angefreundet.